Bundesligateams starten in Düsseldorf und Grimma


Sparda Bank Team beim Bundesliga Rennen in Düsseldorf


Am vergangenen Wochenende stand mit dem T³ Triathlon im Düsseldorfer Hafengebiet das zweite Rennen der 1. Triathlon Bundesliga im Wettkampfkalender. Gleichzeitig wurde in diesem Rennen die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz der Elite ausgetragen, wodurch wieder einmal ein sehr stark besetztes Teilnehmerfeld an der Startrampe im Düsseldorfer Hafenbecken stand. In der Besetzung Sara Szedegi, Rike Kubillus, Marleen Butterbrodt und Alida Lilljequist, galt es für das Sparda Bank Team, eine Starke Leistung abzuliefern um sich im Mittelfeld fest zu setzen.

Düsseldorf ist ein Rennen der langen Wege: nach den 750m Schwimmen müssen die Athleten eine Treppe die Kaimauer hinauf und dann 400m bis zur Wechselzone laufen. Schnellste Hagenerin war Sara Szedegi, dicht gefolgt von Alida Lilljequist. Beide erwischten die dritte Radgruppe. Maleen Butterbrodt und Rike Kubillus kamen kurz darauf aus dem Wasser und gelangten in die vierte Radgruppe. Insgesamt verteilten sich die 56 Starterinnen auf sechs Radgruppen und einige einzelne Fahrerinnen. An der Spitze des Feldes setzte sich die Australierin Gilian Backhouse (Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub) alleine vom Rest etwas ab. In der Verfolgergruppe befand sich mit Laura Lindemann (Triathlon Potsdam) die derzeit beste deutsche Triathletin auf der kurzen Distanz, die am Ende des abschließenden 5km Laufes durch einen Zielsprint das Rennen gewann und deutsche Meisterin wurde.

Alida Lilljequist konnte das hohe Tempo der Radgruppe nicht lange halten und viel in die vierte Gruppe zurück. Die Führungsarbeit in dieser Gruppe machte Rike Kubillus. Maleen Butterbrodt kämpfte in der fünften Radgruppe um den Anschluss, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Rückenschmerzen was sich beim abschließenden Lauf verstärkte.

Sara Szedegi wechselte als erste Hagenerin auf Rang 24 liegend auf den abschließenden 5km Lauf und konnte diese Platzierung halten. Alida Lilljequist und Rike Kubillus wechselten dann gemeinsam in einer großen Gruppe vom Rad aufs Laufen. Hier spielte Rike Kubillus ihre Laufstärke aus, Alida Lilljequist musste einige Athletinnen ziehen lassen und kassierte leider noch eine Zeitstrafe, welche sie 10sec in der Penaltybox "absitzen" musste. Dies hatte leider noch einen Platz gekostet hatte. Maleen Butterbrodt kam auf Platz 52 ins Ziel.

In der Teamwertung belegten die Damen mit nur 2 Platzziffern Rückstand auf einen Top Ten Platz wieder den 11. Platz unter den 14 Bundesligamannschaften. Was auch den aktuellen Zwischenstand nach zwei Rennen bedeutet. Bereits am 22.07. steht mit dem Sparda Bank Triathlon in Münster bereits das nächste Rennen im Wettkampfkalender. Hier ist nach zwei Mitteldistanzrennen in dieser Saison Sara Baumann mit am Start und wird versuchen gemeinsam mit Tereza Zimovjanova, Rike Kubillus und Sara Szegedi eine Top Ten Platzierung zu erreichen um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Einzelwertung

25. Sara Szegedi 01h08:15

33. Rike Kubillus 01h08:38

41. Alida Lilljequist 01h09:41

52. Maleen Butterbrodt 01h13:01


Tageswertung

1.Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub

2.SG Triathlon Witten

3.Triathlon Potsdam

11.Sparda-Bank Team Hagen


Gesamtwertung

1.SG Triathlon Witten

2.Ejot Team Buschhütten

3.Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub

11. Sparda Bank Team Hagen




In den Einzelrennen startete Anita Ribjitzki über die Sprintdistanz.
Schon am Samstag, beim Abholen der Startunterlagen, wurde die Wassertemperatur von 22,2 Grad mitgeteilt und das hieß Neoverbot für Sonntag.

Nun, die 750 m schwimmen traute sie sich auch ohne Neo zu. Am Sonntag war es sehr windig mit Böen und noch vor dem Start kippte eine ganze Reihe der aufgestellten Absperrzäune durch den Wind um. Dies passierte auch noch einmal bei dem Rennen.

Nach dem Start war es erst einmal schwierig, sich von den Brustschwimmern zu befreien, doch endlich ging es gut weiter und nach den endlos langen Wechselwegen war sie, nachdem beim Rad fahren noch wegen eines Radunfalls kurz abgestiegen und geschoben werden musste, mit dem Rest des Rennens zufrieden.


0:19:31 - 0:47:51 - 0:30:33 - 1:49:00 2. Platz AK 60





Almetec Team Hagen trotz Verletzungspech in Grimma im Aufwind


Im 3. Saisonrennen der 2. Triathlon-Bundesliga mussten die Hagener am 01.07. im sächsischen Grimma auf ihren Leitungsträger Carl-Daniel Mittelbach verzichten, der bereits seit einigen Wochen an Knieproblemen laboriert. In der Besetzung Oliver Brammen, Florian Plambeck, Flavio Natali, Tobias Rehm und Yannik Hillebrand konnte das Team mit starken Leistungen eine klare Verbesserung im Vergleich zum Rennen in Jena realisieren. Die fünf jungen Volmestädter stürmten nach einer engagierten Schwimmleistung in der Mulde (sächsischer Fluss) in die Wechselzone, um mit starken Leistungen auf der anspruchsvollen Radstrecke auf die abschließende Laufrunde in der Altstadt Grimmas zu wechseln. Oli Brammen, Florian Plambeck in der 40 köpfigen Spitzengruppe, Flavio Natali, Tobias Rehm und Yannik Hillebrand mit der Verfolgergruppe. Trotz der hohen Leistungsdichte der 2. Bundesliga realisierten die TRI-TEAM Athleten Platz 21, 25, 44, 64 u. 68, dies bedeutete Platz 11 der Tageswertung. In Anbetracht der Verletzung von Carl-Daniel und dass vor dem Rennen das Rad Flavios mit Totalschaden ausfiel und er das eigentlich zu große Rad des Teamleiters nutzen musste, können sich die ambitionierten Hagener mit dem Mittelfeldplatz auf das 4. Rennen im ostwestfälischen Verl, bereits am 15.07., freuen.



Teamwertung:

Tageswertung: 11. Platz Almetec Team Hagen

Tabelle nach 3 Rennen: 11. Platz

Einzelwertung, Grimma 01.07.18:

21. Brammen Oliver 56:11

25. Plambeck Florian 56:22

44. Natali Flavio 57:24

64. Rehm Tobias 59:34

68. Hillebrand Yannick 1:00:06