Das TRI-TEAM wieder bei vier Rennen deutschlandweit aktiv!


28. Jenaer Triathlon – 2. Bundesliga Nord -
Almetec Team Hagen im zweiten Rennen nur 15.


Das Almetec Team erlebte am Sonntag, 17.06., in Thüringen einen rabenschwarzen Tag. Nach Platz fünf im Auftaktrennen von Gütersloh galt es in Jena die Leistung zu bestätigen. Die fünf Volmestädter, Florian Plambeck, Car-Daniel Mittelbach, Oliver Brammen, Patrick Raabe und Tom Schmidt reisten mit großer Euphorie und Erwartungshaltung an. Die Rahmenbedingungen waren perfekt, Sommerwetter und gute Sportanlage in der Saalestadt. Das Sprintrennen über 750m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen gestaltete sich allerdings von Anfang bis Ende schwierig. Zwar beendete das Starterfeld kompakt die Schwimmstrecke, jedoch schafften nur Florian Plambeck und Carl-Daniel Mittelbach den Sprung in die aussichtsreiche Verfolgungsgruppe, Oliver Brammen fand sich in der dritten Radgruppe wieder, Patrick und Tom gar in der vierten. Nach der Hälfte des Rennens sah alles nach einem Zusammenschluss der ersten beiden Gruppen aus, die finale Nachführarbeit, insbesondere durch Carl-Daniel, sollte nicht zum Erfolg führen. Die ersten 25-30 Athleten retteten einen 30 Sekunden Vorsprung auf die abschließende Laufstrecke. Oliver, Patrick und Tom hatten zu diesem Zeitpunkt nichts mehr mit der Entscheidung zu tun und mussten zusehen, auf der Laufstrecke den 1:30 bzw. 2:30 min. Abstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Florian konnte mit einem durchschnittlichen Lauf einen 33. Platz sichern, Carl-Daniel, der seit 2-3 Wochen an Knieproblemen laboriert, sicherte sich zumindest den 42. Mittelfeldplatz. In Summe der Platzziffern reichte der Auftritt in Jena nur zum vorletzten Platz 15. Durch den Spitzenplatz 5 in Gütersloh hält das Almetec Team in der Tabelle noch Platz neun, so dass mit Spannung dem nächsten Rennen in Grimma (Sachsen) am 01. Juli entgegen gefiebert wird. Natürlich wollen die Jungs diesen (hoffentlich) Ausrutscher nicht auf sich beruhen lassen.

15. Teamwertung, Tabelle nach 2 Rennen Platz 9

33. Florian Plambeck 59,13

42. Carl-Daniel Mittelbach 59,55

63. Oliver Brammen 1:01,17

76. Patrick Raabe 1:03,59

78. Tom Schmidt 1:05,07





4. Triathlon in Mönchengladbach mit 11 TRI-TEAM Athleten/innen


Im Rahmen des 4.Sparkassen Triathlon in Mönchengladbach gingen mit den Jungs der NRW Liga und Seniorenliga gleich zwei Teams bereits in ihre vorletzten Rennen der Saison. Auch für den Nachwuchs des Vereins ging es am Niederrhein um Punkte. In Mönchengladbach stand nach dem Duathlon in Alsdorf und dem Swim and Run in Versmold, der Erste Triathlon im Rennkalender des Nachwuchscups auf dem Plan.

Als erstes war die Jugend an der Reihe. Nach den doch etwas chaotischen Verhältnissen beim Einchecken in der Wechselzone blieb auch nicht mehr viel Zeit sich auf den Start vorzubereiten. Der Vorteil in Mönchengladbach sind die kurzen Wege. So ist auf dem Marktplatz ein mobiles 20x25m Schwimmbecken aufgebaut in dem die erste Teildisziplin stattfindet. Anschließend geht es auf einen verwinkelten Innenstadtkurs. Für Begleiter und Zuschauer gut, da man die Athleten öfters sieht. Für den Teilnehmer anspruchsvoll, da man immer wieder abbremsen und anfahren muss. Gelaufen wird dann ebenfalls verwinkelt durch die Innenstadtgassen.

In einem stark besetzten Jugendfeld, das Rennen galt gleichzeitig als Qualifikation für die deutsche Meisterschaft, ging es bereits beim Schwimmstart voll zur Sache. Da das Becken lediglich Hüfttief war, durfte keine Rollwende gemacht werden so dass es etwas dauerte bis sich das Teilnehmerfeld etwas auseinanderzog. Als erstes starteten die B Jugendlichen mit den Distanzen 400m - 10 - 2,5. Florian Meyer zeigte eine gute Leistung beim Schwimmen. Auf dem Rad ging dann bei den Jungs die Post ab. Florian brachte sein Rennen mit einer soliden Rad- und Laufleistung ins Ziel. Als nächstes war die weibliche Jugend B an der Reihe. Anna konnte sich beim Schwimmen gut im vorderen Mittelfeld positionieren und wechselte schnell auf die Radstrecke. Hier fand sich eine Gruppe mit der sie mitfahren konnte, den abschließenden Lauf brachte sie dann solide ins Ziel. Im Anschluss ging es dann für die Damen der Jugend A über die Sprintdistanz, 750-20-5. Lena lieferte eine sehr gute Schwimmleistung ab und konnte in einer Radgruppe (beim NWC ist Windschatten fahren zugelassen) ein hohes Tempo fahren, so dass sie vor Sina liegend auf die Laufstrecke wechselte. Beide lagen sehr gut im Gesamtfeld. Sina spielte beim abschließenden Lauf dann wieder ihre Stärke aus und landete auf den 7. Platz dicht gefolgt von Lena auf Platz 9. Leider reichte es für Sina nicht für die Quali zur Deutschen Meisterschaft. In dieser Altersklasse wurden neben den Kaderathleten noch vier Plätze vergeben, dieser ging mit Platz 6 knapp an Sina vorbei.



Für die NRW-Liga stand ein Mannschaftsprint auf dem Programm. Die Teams wurden in Zeitabständen von einer Minute ins Rennen geschickt. Vertreten war das Tri Team Hagen II durch Florian Winterstein, Tobias Rehm, Yannik Hillebrand. Das Team musste auf einen vierten Starter verzichten, da die beiden Youngstars, Tom und Oli zeitgleich in der 2. Bundesliga bzw. im Nachwuchscup starteten. Insgesamt lieferten die drei eine absolut ausgeglichene Leistung. Tobias kontrollierte das Tempo im Wasser und die drei konnten nach etwas mehr als sieben Minuten aufs Rad wechseln. Hier machten dann Florian und Tobias ordentlich Tempo, Yannik blieb bei den beiden im Windschatten und konnte sich so "Körner" für den abschließenden 5 km "Sprint" sparen. Yannik übernahm hier die Tempoarbeit und somit Schiebarbeit. Mal schiebt er Tobias, mal Florian, mal schiebt Florian Tobias ;-), so war in der letzten Disziplin maximales Tempo möglich. Das Ergebnis war absolut geniale Teamarbeit. Mit Platz 7 belegte das Team auch wieder einen Top Ten Platz, und sichert sich somit den sicheren Klassenerhalt in der ersten NRW-Liga Saison vor dem letzten Renn in Verl Mitte Juli.

7. Platz Teamsprint NRW Liga, Tabelle nach vier Rennen 11. Platz

Rehm, Tobias 0:57:46

Winterstein, Florian 0:57:46

Hillebrand, Yannik 0:57:46





Zum Abschluss der Veranstaltung in Mönchengladbach wurden die Senioren ins Rennen geschickt. Für Christian Benz, Adrian Rewig, Arnim Riep und Roger Müller stand ebenfalls eine Sprintdistanz auf dem Plan allerdings nicht im Mannschaftsmodus. Roger der eine Woche zuvor mit den Senioren noch in Bonn über die Mitteldistanz unterwegs war musste nun seine "Sprintqualitäten" unter Beweis stellen. Arnim schloss nahtlos an seine Leistungen an welche, er vor einer Woche beim Rennen der Verbandsliga in Kamen ablieferte. Er kam als erster der vier Hagener nach dem Schwimmen in die Wechselzone und gab die Teaminterne Führung nicht mehr ab. Adrian, unser Ultraläufer, kam kurzfristig in die Aufstellung, und zeigte sowohl im Wasser als auch auf dem Rad eine solide Leistung. Roger der in drei Wochen in Frankfurt seinen ersten Ironman angehen wird, lieferte genau wie Christian ein gutes Rennen ab, so dass das Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sehr zufrieden war. Leider verpassten die drei das Spiel der deutschen Fußballer, was im nach hinein keinen so wirklich ärgerte ;-).

 


27. Steinbeck Triathlon


Für einen letzten Formtest vor dem Ironman Frankfurt am 8.Juli, startete Dominik Asmuth am Sonntag beim Steelman in Ibbenbüren/Steinbeck über eine Distanz von 1,5km Schwimmen, 70 km Rad und 21 km Laufen. Nach knapp 27 Minuten stieg Dominik aus dem Mittellandkanal. Die 70 km lange Radstrecke, bestehend aus 5 Runden mit jeweils einem knackigen Anstieg konnte er in sehr guten 1:53:31 absolvieren. Der abschließende Halbmarathon, der über einen Kurs von 4 Runden entlang des Mittellandkanals ging, war nach 1.36:11 absolviert. Am Ende kam eine Gesamtzeit von 3:56:18 und damit ein erfolgreicher 3. Platz in der Altersklassenwertung heraus. Frankfurt kann kommen.



Im zweiten Damen Regionalligarennen der Saison waren Marion Naumann, Anja Haag u. Michaela Thulke am und im Mittellandkanal aktiv. Im mit fast 100 Athletinnen umfassenden Starterfeld erreichten die Hagener Damen den 32. Platz.




Challenge Heilbronn Triathlon


Normalerweise startet Marc Friedrich-Heyking, mit zwei Freunden aus Hagen in jedem Jahr eine Triathlonstaffel - ‚Just for Fun‘. Einfach um andere Triathlonstädte kennenzulernen, gemeinsam ein schönes Wochenende zu verbringen und den Spaß am Triathlon zu teilen. Dieses Jahr stand die Challenge Half in Heilbronn auf dem Plan. Die Radstrecke sollte für Marc ein letzter Test vor der Langdistanz in drei Wochen sein.

Doch die Staffel stand unter keinem guten Stern. Der Schwimmer war leider schon vor Monaten aufgrund einer Operation ausgefallen. Schnell konnte ein Ersatzschwimmer gefunden werden. Soweit wieder alles gut. Doch in der Woche direkt vor dem Wettkampf kam alles anders:

Der Läufer hatte sich einen grippalen Infekt zugezogen und so war schnell klar, dass er nicht starten kann. OK, eine Staffel kann man auch zu zweit bestreiten. Als dann noch zwei Tage vor Start der Ersatzschwimmer wegen eines erkrankten Elternteils nicht antreten konnte, war guter Rat teuer.

Also was tun? Den Staffelstart absagen und die Teilnehmergebühr verschenken? Nee - man kann doch eine Staffel auch alleine machen. Nur gut, dass Marc sich momentan in der Vorbereitung auf seine erste Langdistanz befindet. Nach kurzer Rücksprache mit dem Trainer, ob so eine „Trainingseinheit“ auch in den Plan passt und Rücksprache mit dem Veranstalter, der freundlicherweise den Staffel- auf einen Einzelstart umbuchte, ging es am Samstag alleine mit seiner Frau zur Challenge nach Heilbronn.

Bereits am Samstagnachmittag checkte er sein Fahrrad in die Wechselzone ein, besuchte die Expo und anschließend die Wettkampfbesprechung in der Kolbenschmidt Eishalle. Auf dem Plan standen 1,9 km schwimmen im Neckar, 88,9 km - mit 1080 Höhenmetern - Radfahren und anschließendem Halbmarathon durch die Heilbronner Innenstadt.

Start war am Sonntag um 9:15 Uhr. Erstmalig gab es in Heilbronn einen so genannten „Rolling Start“, d.h. alle 5 Sekunden wurden sechs Schwimmer gleichzeitig ins Wasser gelassen. Bereits nach 36 Minuten verließ Marc wieder das Wasser und lief die Treppe hinauf, über die Straße in die Wechselzone, um dort aufs Fahrrad zu wechseln und ab auf die schwere Radstrecke mit vielen kleinen Rampen und manchen Bergen, aber auch schönen rasanten Abfahrten, zu gehen. Kurz vor Ende ging die Strecke noch einmal in die Weinberge hinauf. Dieser kleine Höhepunkt war eigens für die Mitteldistanz geschaffen worden. Also nochmal raus aus dem Sattel und volle Konzentration auf die engen Kurven bei der Abfahrt. Nach 2 Stunden und 52 Minuten konnte Marc das Fahrrad wieder in der Wechselzone abstellen und die Laufschuhe schnüren, um seine vier Runden à 5km durch die Heilbronner Innenstadt zu absolvieren. Hier bekam auch endlich die mitgereiste Ehefrau mal etwas mehr von ihrem Sportler zu sehen. Nach einem Lauf von 1 Stunde und 50 Minuten hatte Marc die Ziellinie erreicht und konnte sagen, „Das war mal eine schöne Staffel in 5:26:18 - nur eben alleine.“