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Willkommen beim Tri-Team Hagen
Von der Couch Potato zum Ironman

Am 14.08. startete ich, Jenny Gendreizig, bei der Challenge in Regensburg. Das ich an diesem Tag auch Geburtstag hatte verkam dabei komplett zur Nebensache.

Da es mein erstes Rennen über die Ironman Distanz sein sollte, waren Aufregung und Vorfreude entsprechend groß.

Aber natürlich war da auch eine große Portion Unsicherheit. Wie fühlt sich das Laufen nach 180km auf dem Rad an? Wie reagiert der Körper überhaupt auf mehr als 12 Stunden Sport? Und die vielleicht wichtigste Frage, was macht der Kopf? Kommt es zu mentalen Einbrüchen?

Ziel des ganzen Abenteuers sollte sein, möglichst lange Spaß zu haben, denn dass es irgendwann keinen Spaß mehr macht wurde mir im Vorfeld von allen Seiten bereits „angedroht“. Und dass mir irgendwann alles weh tun würde war auch gesetzt…..

Aber der Reihe nach.

Um Punkt 06:30 Uhr ging es ins Wasser und nach den ersten Schwimmzügen war klar, dass ich das Schwimmen, entgegen meiner Befürchtungen, über Nacht nicht verlernt hatte. Das war doch schon mal sehr beruhigend.

Bis zum Landgang war das Schwimmen dann auch einfach nur ein riesen Spaß. Nach dem Landgang wurde es im Wasser etwas unruhiger, da die Schwimmer aus den folgenden Gruppen zu unserer aufschlossen und zum Teil auch über uns hin weg schwammen. Aber alles nicht wirklich schlimm.

Nach 1:24:36 Stunden entstieg ich entsprechend gut gelaunt dem Guggenberger See.



Nach einem ausgiebigen Wechsel (hier besteht noch Optimierungspotential) ging es dann unter frenetischen Anfeuerungsrufen der mitgereisten Fans und Familienmitglieder auf die Radstrecke.
Die zum Teil recht anspruchsvolle Radstrecke führte über zwei Runden unter anderem durch den bayrischen Wald. Pro Runde waren dabei ca. 700HM zu überwinden, die sich fast ausschließlich auf die ersten 30km beschränkten.



Trotz alles Anstrengung konnte ich meine positive, ja fast euphorische Stimmung vom Schwimmen auch über die gesamte Radstrecke transportieren. Nach 7:25:39 Stunden auf dem Rad war der Spaß noch voll da und wirklich weh tat auch noch nichts.

Hatte ich etwas falsch gemacht oder kam das jetzt beim Laufen?

Zu Laufen waren vier Runden a 10km plus 2km zum Ziel am Dom. Dabei führte die Laufstrecke an der Donau entlang und durch die Altstadt.





Nach den ersten zwei Kilometern war klar, dass ganz bewusst von Anfang an Gehpausen einzulegen sind um nicht hinten raus völlig einzubrechen. Eine mögliche Rennaufgabe war während des ganzen Rennens nie eine Option.

Gab es im Vorfeld einige Bedenken wegen der Kopfsteinpflasterpassagen in der Altstadt, so  waren auch diese im Rennen niemals auch nur eine Herausforderung, geschweige denn ein Problem. Ich konnte es einfach nicht glauben.

So lief und walkte ich von Runde zu Runde. Immer wieder lautstark angefeuert und unterstützt von den tollen Helfern und den vielen Zuschauern an der Strecke und natürlich speziell durch Andrea, Gudrun und Ulrike, die ebenso wie meine Schwestern Nadine und Julia und meine Eltern den langen Weg nach Regensburg angetreten hatten um an meinem großen Tag dabei zu sein.
So flogen die Kilometer dahin und irgendwie machte das ganze immer noch richtig viel Spaß und auch von: „Alles tut weh“, konnte nicht die Rede sein.

Gut, spätestens in der dritten Runde war klar, dass in Zukunft mehr Wert auf Rumpfstabi gelegt werden muss. Der untere Rücken und der Gesäßmuskel beschwerten sich jetzt schon zunehmend über die Vernachlässigungen im Laufe der Vorbereitung.

Aber der Kopf war immer noch total wach und negative Gedanken und Emotionen so weit weg wie nie.

Ca. acht Kilometer vor dem Ziel, als es dämmerte und nicht mehr viele Athleten auf der Strecke waren, war dann aber der Zeitpunkt da wo die Freude auf das nahende Ziel immer größer wurde und mir langsam klar wurde, dass dem finish eigentlich nichts mehr im Wege steht. Da packte mich dann auch noch mal der Ehrgeiz und ich wollte auf jeden Fall versuchen unter 15 Stunden zu bleiben.  

Jetzt noch einmal zum Dultplatz, dass letzte Rundenband holen, sich von den tollen Helfern auf der Laufstrecke verabschieden und über die Steinerne Brücke, durch die Altstadt zum Dom.
Auf dem Weg zu Steinernen Brücke lief ich dann ganz allein den leichten Anstieg hoch und wurde von den vielen Menschen vor den Cafés und Restaurants auf dem großen Platz total gefeiert. Alle klatschten und riefen mir Glückwünsche zu. Das war ein für mich ein wahnsinnig emotionaler Moment und ich bin mir sicher, dass der Sieger sich in diesem Moment nicht besser gefühlt haben kann.

Nach 5:45:46 Stunden war dann auch der Marathon absolviert.





So dass am Ende eine Gesamtzeit von 14:52:46 Stunden steht und die Erkenntnis, dass eine Langdistanz bis zum Schluss Spaß machen kann. Wobei ein entscheidender Faktor sicherlich war, dass es mir die ganze Zeit gut ging. So hatte ich weder Probleme mit Krämpfen noch mit der Verdauung.

Im Ziel warteten dann meine Lieben auf mich und meine erste Gratulantin war Andrea, die es geschafft hatte sich in den Zielbereich zu mogeln.

Die Droge hat angeschlagen, das wird nicht die letzte Langdistanz gewesen sein.
 
TRI-TEAM erfolgreich beim 34. Allgäu Triathlon

Sara Baumann wird 3. der Deutschen Meisterschaft über die Olympische Distanz, Deutsche Meisterin der 20-25 Jährigen.



Am 21.08. starteten fünf Athleten des TRI-TEAM HAGEN beim Kulttriathlon, dem 34. Allgäu Triathlon in Immenstadt. Auf drei verschiedenen Strecken (Sprint, Olympisch u. Mitteldistanz) gingen gut 2.000 Athleten im großen Alpsee an den Start, um anschließend auf dem Rad in malerischer Alpenlandschaft und der Laufstrecke das Ziel in Bühl/Immenstadt zu erstürmen.



Die Faszination des Allgäuer Triathlon erhält das Rennen aus der sehr attraktiven, mit ca. 1.200 Höhenmetern (auf 88km) sehr anspruchsvollen Radstrecke, auch die Laufstrecke hat mit dem „Kuhsteig“ eine mehr als knackige Steigung zu bieten (max. 20%). Diese Streckendaten und ein internationales Teilnehmerfeld machen den Allgäu Triathlon zu einer echten Herausforderung.

Die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 44 km Rad, 10 km Laufen) wurde gleichzeitig als Deutsche Meisterschaft ausgetragen.

Tom Schmidt, als jüngster Starter des Hagener Quintetts, stellte sich über die Sprintdistanz (0,5 Schwimmen, 30 km Rad, 5 km Laufen) der Konkurrenz (306 Starter). In 1:33,48 erreichte er als 33. das Ziel (8. Junior).

Florian Winterstein gönnte sich in der Ferienregion die längste Distanz und überzeugte nach 4:38,46 als 25. v. 474 über die klassische Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 88km Rad, 21,5 Laufen).

902 Athleten traten im Meisterschaftsrennen über die Olympische Distanz an. Oliver Brammen und Yannik Hillebrand teilten sich dabei das Wasser und die Allgäuer Straßen mit 702 männlichen Athleten. Als 22. (10. AK 20) gelang es Oliver Brammen in 2:18,39 sich in der Spitzengruppe zu behaupten, Sieger wurde Johannes Hinterseer (Holzkrichen) in 2:10,42. Vorne platzierte sich Yannik Hillebrand in 2:27,31 als 66. (20. AK 20).



Im Damenrennen gingen 208 Athletinnen auf die Meisterschaftsjagd und obwohl die anspruchsvollen Rad und Laufstrecken große Zeitabstände vermuten ließen, entbrannte ein spannender Vierkampf um den Gesamtsieg. Diesen sicherte sich nach herausragender Radleistung Leonie Konczalla in 2:25,30 aus Hamburg. Mit ebenfalls toller Radleistung (2. nach Rad) konnten Sara und die 2. Platzierte Julia Ertmer auf der Laufstrecke den Rückstand auf die Siegerin jedoch nur noch um etwa 30 Sek. verkürzen.



Als 3. in 2:26,18 krönte Sara Baumann eine überaus erfolgreiche Saison. Nach dem Europameister Titel der U23 Duathleten im März, starken Auftritten in der Triathlon Bundesliga, dem NRW Titel (Olympische Distanz) bedeutet der Podiumsplatz gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft der jüngsten Athleten im Starterfeld (AK 20).



Ergebnisse:

Sprintdistanz:
33. (8. Junior) Tom Schmidt        1:33,48

Olympische Distanz (Deutsche Meisterschaft):
Herren:
22. (10. AK 20) Oliver Brammen        2:18,39
66. (20. AK 20) Yannik Hillebrand    2:27,31

Damen:
3. (1. AK 20) Sara Baumann        2:26,18

Mitteldistanz:
25. (11. AK 30) Florian Winterstein    4:38,46

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Landesliga Mitte und Senioren mit Saisonabschluss in Hückeswagen

Am Samstag ging die dritte Mannschaft des Tri-Teams Hagen in der Besetzung Michael Höfling, Jochen Menk, Ralf Papendick und Andre Hölzer über die Sprintdistanz in Hückeswagen ins Abschlussrennen.



Um 11:30 Uhr starteten die vier von der Zornigen Ameise in die Bevertalsperre aus der sie mit je 30 Sekunden Abstand in der Reihenfolge Michael, Andre, Ralf und Jochen wieder entstiegen. Während Michael beim Rad noch eine Minute gutmachen konnte, fuhren die anderen Drei einen fast sekundengenau gleichen Radsplitt.

Beim abschließenden 5 km Lauf vom Damm der Bevertalsperre zum Sportplatz in Hückeswagen änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr und punktgleich mit dem Schwelmer SC belegte das Tri-Team Hagen III den elften Platz.

In der Gesamttabelle reichte es für den 17. Platz (von 25).

Hier die Einzelergebnisse
Total. Nr. Name Vorname Mannschaft Endzeit Schwimmen Rad nach Rad Laufen
29 1037 Höfling Michael Tri Team Hagen III 1:11:28 1972 0:07:54 0:40:13 0:48:07 0:23:20
43 1040 Hölzer Andre Tri Team Hagen III 1:13:56 1967 0:08:22 0:41:36 0:49:58 0:23:57
56 1039 Papendick Ralf Tri Team Hagen III 1:15:23 1955 0:08:55 0:41:32 0:50:28 0:24:55
70 1038 Menk Jochen Tri Team Hagen III 1:17:24 1966 0:09:29 0:41:26 0:50:56 0:26:28

Jochen versuchte nach dem Rennen noch aus der Luft die verlorenen Minuten auf der Laufstrecke zu analysieren, daher hier auch noch Luftbilder vom Start- und Zielbereich.





Das Seniorenteam aus Hagen ging verletzungsbedingt in Hückeswagen nicht mehr an den Start und belegt in der Endabrechnung der Saison Platz 20 (von 29).
 
TRI TEAM HAGEN erfolgreich beim Sassenberg Triathlon

Sara Baumann wird NRW Meisterin, die Zweitvertretung des TRI-TEAM beendet die Regionalliga 2016 als 11., im Mittelfeld der 4. Liga.



Am ersten Wochenende im August findet traditionell in Sassenberg (östl. Münsterland) Triathlon statt, auf drei verschiedenen Streckenlängen, der Regionalliga (Herren) und der Master Liga starteten  am 07.08. ca. 1.500 Athletinnen und Athleten, darüber hinaus wurden auf der Olympischen Distanz (1,5km Schwimmen, 44 Rad, 10 km Laufen) die NRW Meister gekürt. Mit nicht weniger als 14 Athleten war das TRI-TEAM HAGEN wie gewohnt erfolgreich aktiv.



Die Zweitvertretung der Hagener Herren bestritten bereits mit dem fünften Saisonrennen das Ligafinal, im abschließenden Rennen über die Olympische Distanz gelang der 9. Platz der Tageswertung. Florian Winterstein, Yannik Hillebrand, Matthias Höfer und Niklas Kost hatten so im Aufstiegsjahr zu keiner Zeit Abstiegssorgen die 4. Liga (zweithöchste Liga in NRW) zu halten. Als 11. im gesicherten Mittelfeld der Abschlusstabelle gelang dies problemlos.



Ersatzgeschwächt, da Michael Leiendecker nicht antreten konnte, errangen, ebenfalls über die Olympische Distanz, Andre Hölzer und Jochen Menk den 21. Platz der 26 Teams in der NRW Master Liga. Nach dem dritten v. 4 Rennen belegen die „Altherren“ des TRI-TEAM den 19. Platz.



Mit Nicole Magnago, Nina Abels, Sara Baumann, Frank Melchior und Oliver Brammen starteten weitere fünf Hagener im offenen NRW Meisterschaftsrennen der Olympisch Distanz. Sara Baumann konnte sich hier souverän durchsetzen und mit vier Minuten Vorsprung die NRW Meisterschaft nach Hagen holen.



Die längere Strecke des Münsterland Grand Prix (1,7 km Schwimmen, 67 km Rad, 15 km Laufen) gönnten sich am Wochenende Anja Haak und Peter Müller. Peter Müller konnte hier als 26. (10. AK) der Gesamtwertung von 160 Startern überzeugen und in 3:28,40 Std. die Ziellinie erstürmen.

Ergebnisse:

Regionalliga
Tageswertung:    
9.    TRI-TEAM HAGEN    
11. Florian Winterstein    2:11,11
33. Yannik Hillebrand    2:16,25
38. Matthias Höfer    2:17,41
62. Niklas Kost    2:28,25
Abschlusstabelle    
11.    TRI-TEAM HAGEN II    

NRW Meisterschaftsrennen
Damen:    
1.     Sara Baumann    2:19,06
30.    Nina Abels    3:01,59
38.    Nicole Magnago    3:08,50
Herren:    
15.    Oliver Brammen    2:12,11
19.    Frank Melchior    2:29,10

Master Liga
Tageswertung:    
21.    TRI-TEAM HAGEN    
44. Andre Hölzer    2:38,15
49. Jochen Menk    2:42,37
Michael Leiendecker    
Tabelle    
19.    TRI-TEAM HAGEN    

Münsterland Grand Prix
Damen:    
40.    Anja Haak    4:35,16
Herren:    
10.    Peter Müller    3:28,40
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Sparda-Bank Team Hagen beendet die Bundesliga Saison erneut im gesicherten Mittelfeld!

Als 12. von 16 Bundesligateams erreicht das Sparda-Bank Team auch im 4. Bundesligajahr einen gesicherten Mittelfeldplatz.

Mit Platz 12 gelingt im 4. Bundesligajahr, die zwischenzeitlich mit 16 Teams zur größten Triathlonliga Europas angewachsen ist, wieder eine erfolgreiche Saison. Erneut findet sich das Sparda-Bank Team des TRI-TEAM HAGEN im Mittelfeld wieder, ohne in Abstiegsnöte gelangt zu sein. Dass es nicht einstellig wurde oder um Platz 5 gekämpft werden konnte, hat mehrere Gründe. In erster Linie ist dies Folge einer weiteren deutlichen Steigerung der Leistungsdichte bzw. Rennbesetzung.

Gerade im Saisonfinale in Tübingen, am 24.07., wurde dies überaus deutlich. Mit Anne Haug, Jodie Stimpson, Lisa Nordén und weiteren unzähligen internationalen u. nationalen Stars war die Konkurrenz bärenstark besetzt und einem WeltCup Rennen ebenbürtig. Mit einem Team deren älteste Athletin auch 2017 noch in der Elite U23 startet (Jhg. 1994), ist somit auch ein 12. Platz ein starker Erfolg.



Für Tübingen gab es darüber hinaus noch zwei/drei weitere Terminüberschneidungen (Juniorenmeisterschaften in Nürnberg u. italienische Meisterschaften……..). Somit war klar, dass das Sparda-Bank Team nur mit drei Athletinnen starten konnte. Plattfüße, Stürze und kurzfristige Erkrankungen waren somit „verboten“, um eine vollständige Teamwertung zu erzielen.

Das gelang perfekt, Ellen Steffens bestritt erfolgreich praktisch aus dem Stand nach zwei-jähriger Pause ein Bundesligarennen. Lynn Peters konnte als 49. ebenfalls gerade auf der Radstrecke glänzen. Sara Baumann schloss die erste Teildisziplin gar mit den Kaderathletinnen der DTU ab und spurtete mit Anne Haug (Olympiateilnehmerin Rio), Annabel Knoll und Marlen Gomez-Islinger in die Wechselzone. Auf der Radstrecke gelang zwar keine Positionsveränderung, auf der abschließende Laufstrecke konnte sie jedoch das Leistungsniveau halten und schloss in Mitte des illustren Starterfelds das vierte Bundesligarennen 2016 als 24. ab.



Mit zwei NRW-Meisterschaftsrennen, einem Start beim Allgäu Klassiker in Immenstadt, ggf. einem weiteren Europa Cup Rennen und dem Abschlussrennen der 2. Bundesliga am 03.09. in Hannover, stehen in der 2. Saisonhälfte noch einige Highlight für die Hagener Athleten-/innen auf dem Wettkampfprogramm.

Ergebnisse:
24. Sara Baumann    1:05,05
49. Lynn Peters        1:09,52
58. Ellen Steffens    1:19,30

Abschlusstabelle Triathlonbundesliga 2016:

 
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