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Willkommen beim Tri-Team Hagen
Möhnesee Triathlon

Beim Möhnesee Triathlon waren wieder einige Hagener Trias am Start, unterstützt von einer Hagener Fangemeinde und bei guten äußeren Bedingungen. Wolfgang Lieven, Kai Haupt, Thomas Hacke, Natalya Geppert und Peter Müller wagten sich auf die Olympische Distanz. Für Wido Weide stand die Sprintdistanz auf dem Programm. Für alle war es ein gelungener Wettkampf mit guten Ergebnissen.


Olympische Distanz:

P. Müller 2:31:10 Pl. 23 AK 45 3.

K.Haupt 2:47:35 PL. 86 AK 50 14.

W. Lieven 2:47:38 PL. 87 AK 50 15.

T. Hacke 3:11:38 PL. 162

N. Geppert 3:45:09 PL. 186 AK 45 3.


Sprintdistanz

W. Weide 1:12:05 PL. 14 AK 2.





 

TRI-TEAM – Sparda-Bank Team Hagen Teil der Finals


Am Wochenende wurden die Deutschen Meisterschaften in 10 verschiedenen Sportarten in Berlin ermittelt. Mit dabei das TRI-TEAM HAGEN. Die erste Entscheidung am Samstagvormittag war den Triathletinnen vorbehalten. Die Deutschen Meisterschaften der Elite im Sprinttriathlon (750m-20-5) wurden im Rahmen des vierten Bundesligarennens ausgetragen, live übertragen im öffentlichen Fernsehen und livestream.


Start Strandbad Wannsee, Rad durch den Grunewald (Havelchausee) zum Olympiaplatz vor dem Olympiastadion, dort zwei kurze Radrunden und zwei abschließende Laufrunden. In der Besetzung Clara Ahrbecker, Rike Kubillus und Tereza Zimovjanova wollten sich die Hagenerinnen für das Rennen in Tübingen rehabilitieren, Lilli Gelmini hatte kurzfristig ihren Start abgesagt, Sara Baumann startete zeitgleich beim OstseeMan über die Mitteldistanz (1,9-90-21).


Nach dem Schwimmen im Wannsee bildeten sich vier Radgruppen, nach zwei kleineren Stürzen in den Verfolgergruppen konnte die Führungsgruppe jedoch einen Vorsprung rausfahren, dass schnell klar wurde, dass die Entscheidung über den Sieg nur dort ausgelaufen werden konnte. Das Klassement wurde nach einem packenden Radsplit auf zwei 2,5km Runden rund um den Olympiaplatz ausgelaufen. Die Wechselzone und Ziellinie waren eingebettet in ein mobiles Stadion auf dem Vorplatz des Olympiastadions vor einer mit 5.000 begeisterten Zuschauern ausverkauften Tribüne. Mehr „Olympiafeeling“ für Starterinnen, Betreuer und Zuschauer ging nicht!




In der Endabrechnung konnte Tereza diesmal aus der zweiten Verfolgergruppe heraus Akzente setzen und wurde im DM Rennen 28., Rike, die nach ihrer Fußverletzung, im Verlauf der Saison, nie richtig ihre Laufform gefunden hat, wurde 41. und Clara 51.. Für die Tageswertung bedeutete dies Platz 13. Der sportliche Abstieg konnte so leider nicht verhindert werden.

Trotzdem hat das Wochenende gezeigt, das Triathlon, präsentiert wie in Berlin im Rahmen der Finals, aufregend, schnell, packend und rasant ist. Für solche Momente lohnt es sich, alles dafür zu tun professionellen Triathlonsport weiterhin im TRI-TEAM HAGEN realisieren zu können. Im Herbst wird sich entscheiden in welchen Ligen 2020 die beiden Top Teams des TRI-TEAM HAGEN tatsächlich starten können.




Neben den Finals in Berlin waren die Athleten*innen in ganz Deutschland aktiv. Tereza Zimovjanova wagte nach ihrem 28. Platz in Berlin sogar einen Doppelstart und wurde am Sonntag im gleichen Wettkampfformat Meisterin der Tschechischen Republik in Tabor. Carl- Daniel Mittelbach holte über die Olympische Distanz (1,5-40-10) in Sassenberg die NRW Meisterschaft und für Sara Baumann lohnte sich der etwas schmerzhafte Verzicht auf die Finals, sie erreichte im Profifeld des OstseeMan (1,9-90-21) als 3. einen Podiumsplatz. Darüber hinaus startete das zweite Damenteam in der Regionalliga und beide Teams der Masterliga.


Ergebnisse:

Triathlon Bundesliga - Die Finals, 03.08.19:

Tageswertung: 13. Platz - Sparda-Bank Team Hagen

28. Tereza Zimovjanova 1:04:38

41. Rike Kubillus 1:05:27

51. Clara Ahrbecker 1:07:11


Abschlusstabelle:

1 EJOT Team TV Buschhütten 80

2 Triathlon Potsdam 72

3 REA Card Triathlon Team TuS Griesheim 64

4 ProAthletes- KTT 01 61

5 SG Triathlon one Witten 57 (259)

6 SSF BONN Team artegic 57 (283)

7 Schwalbe Team Krefelder KanuKlub 56 (251)

8 Triathlon Team DSW Darmstadt 56 (296)

9 KIWAMI-Team MRRC München 56 (306)

10 TuS Neukölln Berlin 44

11 Sigma Sport Team Viernheim 40

12 Bayer 05 Uerdingen I 39

13 Mey Post-SV Tübingen 38

14 Dresdner Spitzen Triathlon Team 37

15 Sparda Bank Team Hagen 29


Ostseeman 113 (1,9-91-21) 04.08.19:

1. Leonie Konczalla, Kaifu Tri Team, 4:15:49 (33:01/2:16:06/1:23:26)

2. Anine Hell, SV Würzburg 05, 4:24:00 (31:44/2:22:50/1:26:24)

3. Sara Baumann, Triathlon Team Hagen, 4:27:02 (30:17/2:22:52/1:30:53)

4. Hannah Arlom, LG Emsstetten Tri-Team, 4:29:17 (30:18/2:22:38/1:33:08)

5. Victoria Best, TriVelos Flensburg, 4:32:54 (33:23/2:27:02/1:29:05)

6. Lisa Schröder-Ott, 4.44:13 (30:34/2:26:10/1:44:13)

……….



 

Meisterschaft - Tschechische Republik in Tabor (750m-20-5) 04.08.

1. Zimovjanová Tereza (1995) CZE 1:07:34,4

2. Poláčková Pavlína (1996) CZE 1:08:12,6

3. Andrlová Veronika (1990) CZE 1:10:04,9



NRW Meisterschaften Sassenberg (1,5-46-10,5)

Männer: 
1. Carl Daniel Mittelbach 2:07:42
2. AK 55 Matthias Janning 2:25:55

Damen: 
6 Anna Catharina Schauerte 2:34:36


Masterliga Sassenberg 3. Rennen (1,5-46-10,5)

7. Platz TRI-TEAM HAGEN Master I

7. Janning, Matthias 2:25:55

23. Höfling, Michael 2:33:35

42. Friedrich-Heyking, Marc 2:41:47


18. Platz TRI-TEAM HAGEN Master II

14. Riep, Arnim 2:31:32

68. Müller, Roger 2:59:41

84. Benz, Christian 3:14:08






 

Der längste Tag des Jahres oder wie ich meine persönliche Challenge gewann


Nach ca. 8 Monaten der Vorbereitung war es am 07.07.2019 endlich so weit. Die Challenge Roth hatte gerufen und 3500 Einzelstarter und 650 Staffeln waren dem Ruf gefolgt. Mit meiner Familie war ich schon am Freitag nach Nürnberg angereist, um von da nach Roth zu fahren und die Startunterlagen abzuholen und einen ersten Überblick über das Zielgelände und die Expo zu bekommen. Es liegen ca. 30 km zwischen Nürnberg und Roth. Die Fahrzeit ca. 30 Minuten, wenn kein Stau ist.


Am Samstag ging es dann so um 14:00 Uhr nach Hilpoltstein zum Start und der Wechselzone 1 (WZ1), um das Fahrrad und den Beutel mit den Laufsachen abzugeben. Wie wird das Wetter am Sonntag? Was brauche ich alles beim Laufen, was eventuell? Gar nicht so einfach die Laufsachen einen Tag vorher zu planen. Gleichzeitig eine gute Gelegenheit sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Wo ist der Schwimmstart – wo der Ausstieg? Wie komme ich an den Bike-Beutel und wie zum Rad? Durch die vielen Starter waren die Straßen und Parkplätze sehr voll, so dass ich viel Zeit im Stau und dem längeren Fußmarsch verbrachte und dadurch mehr Zeit als geplant benötigte. Danach ging es nach Roth zur Wettkampfbesprechung um 16:00 Uhr.


Angekommen um 15:59 Uhr und noch einen Sitzplatz im proppenvollen Zelt ergattert. Die wichtigste Erkenntnis aber war die Wassertemperatur 24,4 Grad! D.h. ich darf mit Neopren schwimmen. Obwohl ich eine Langdistanz ohne Neopren-Anzug im Kanal auch mal spannend gefunden hätte. Die Wetteraussicht für Sonntag war recht spannend. Die Temperaturen sollten bis maximal 22 Grad sehr angenehm werden, aber es stand auch ein Gewitter in der Wetter-App.


Anschließend zurück nach Nürnberg, um nach etwas zu essen und früh ins Bett zu gehen. Da es noch sehr warm war, war es nicht leicht einen kühlen Platz zum Essen zu finden. Um 19:30 gab es dann ein Steak mit Reis und Pommes dazu ein alkoholfreies Weizen. Für mich die beste Vormahlzeit für den nächsten Tag. Danach zurück ins Hotel und nach einem kleinen Abstecher auf die Dachterrasse mit einem wunderschönen Überblick über die Dächer der Stadt. 22:00 Uhr ab ins Bett.


Sonntag 4:00 Uhr - der Wecker klingelt. So, heute ist es soweit. Meine zweite Langdistanz. Die erste hatte ich im letzten Jahr in Frankfurt bei 28 Grad mit 12:12 gefinisht. 12 Minuten länger als geplant. Das sollte dieses Jahr anders sein. Erstes Ziel finishen. Zweites Ziel unter 12 Stunden. Mein Trainer Rouven sagte mir in einem der Vorgespräche, dass finishen kein Problem sein sollte, wenn es normal läuft. „11:59 - aber Du bist gut für 11:45. Wenn es sehr gut läuft dann auch eine 11:29!“ Na ja, er muss es ja wissen…


Jetzt noch schnell die letzten Vorbereitungen wie Tattoos der Startnummer aufbringen, Sonnenschutz auftragen, die Trinkflaschen zubereiten und Zähne putzen. Ein Powercocktail - Essen kann man ja später noch.


Abfahrt 4:45. Auf zum Schwimmstart nach Hilpoltstein. Den Athleten war geraten worden, um 4:45 vor Ort zu sein. Der Start der Profis war um 6:30. Meine Startgruppe 15 um 7:45 Uhr, also sollte genug Zeit für die persönliche Wettkampfvorbereitung sein. Alle wollten zum Start, Athleten und Zuschauer. Nach ca. eine Stunde Anfahrt war ich um 6:05 am Parkplatz vor Ort. Erst leichter Nieselregen, dann ein kleiner Schauer. Bis 6:15 Uhr musste man seinen Bike-Beutel selber ablegen. Also schnell zur WZ1 marschiert. Puh, geschafft und da ich nun schon mal dort war die notwendigen Handgriffe am Rad, wie Reifen aufpumpen und die Verpflegung einrichten und, ach ja, wo ist die Startnummer? Ok im Bike-Beutel - das ist ok.


Danach ging es zurück über die Brücke auf die andere Seite des Main-Donau-Kanals zur Familie und zum Frühstück. Pünktlich zum Start der Profis um 6:30 hatte ich dann auch mein Müsli fertig. Nach dem Start weiterer Startgruppen machte ich mich dann so gegen 7:00 Uhr auf den Weg zu meinem eigenen Start. Auf dem Weg noch ein paar Bekannte getroffen. Schön, wenn man weiß, dass man nie alleine ist.


Ab in den Neo und die restlichen Sachen ans Rad. Die Sachen, die man nach dem Rennen benötigt in den After-Race-Beutel und ab zum Start. Mh, wo war noch mal die Vaseline? Mist, schon im Beutel und abgegeben. Und nun? Nah, es sind ja noch eine paar andere Athleten vor Ort oder besser mal beim DRK nachfragen. Und richtig die freundlichen Helfer hatten extra Vaseline eingepackt. Vielen Dank!


7:40 - meine Startgruppe darf ins Wasser. Haube auf, Brille fertig machen, zweite Haube auf. Los geht es zur Startleine im Wasser. Bumm !! 7:45 - mein Rennen läuft. Mit 210 Athleten geht es nun den Kanal hinauf, nach ca. 1,9 km wenden und dann 1,9 km zurück zum Start schwimmen.


Alles läuft bestens, das Wasser warm wie ´ne Badewanne, genug Platz und ein guter Rhythmus von Anfang an. Unterwegs die Familie gesehen und gewunken. Der Rückweg war lang und hin und wieder merkte ich den Anflug von einem kleinen Krampf in den Waden, aber kurz gedehnt und locker gemacht. Alles im allem lief es gut. Hatte meiner Frau gesagt, wenn ich unter der Brücke herschwimme, dann drehe ich mich auf den Rücken, dann kannst du mich besser erkennen. Schei… Idee - Krampf in beiden Waden. „Mach doch nicht schon Schei..! Der Tag wird noch lang.“ Also zurück in Bauchlage die Krämpfe gelöst und sicher zum Schwimmausstieg geschwommen. Dort von den netten Helfer in Empfang genommen worden und an Land geschoben worden.


Auf dem Weg zum Umkleidezelt den Bike-Beutel in die Arme gedrückt bekommen und im Zelt liebevoll beim Umziehen unterstützt worden. Wobei umziehen zu viel gesagt ist. Raus aus dem Neo Helm auf, Radschuhe und Startnummer an und ab zum Rad. Auf dem Weg dorthin noch schnell ein Gel und ab auf das Rad. So, die nächsten 5- 6 Stunden in die Pedale treten und den Landkreis Roth genießen. An jeder Verpflegungsstation war eine super Stimmung und die Aufnahme von Wasser, Iso und Bananen lief problemlos.


Dann kam er - der Solarer Berg. Erst noch mit Gittern abgesperrt doch nach ein paar hundert Metern waren die Gitter weg und die Zuschauer standen direkt vor Einem und wischen erst im letzten Moment zur Seite. Wie geil ist das denn!! Vor lauter Eindrücken vergessen sich aus der Liegeposition aufrecht zu setzen, was vom Moderator vor Ort mit einem „Kann mal mach machen - Tri-Team Hagen“ kommentiert wurde.


Ich fuhr einfach weiter und holte den vor mir fahrenden schnell ein. Der wurde immer langsamer, da auch er noch einen Fahrer vor sich hatte. Und dann wäre es fast passiert - die beiden vor mir bremsten und ich fuhr dem Vordermann fast ins Hinterrad. Für einen Augenblick hob mein Hinterrad vom Boden ab. Gut, dass hier die Leute so eng stehen, so dass man nicht hätte umfallen können. Puh noch einmal gut gegangen.


Der Rest der Fahrt verlief ohne nennenswerte Ereignisse und auch der Solarer Berg in der zweiten Runde war immer noch beeindruckend.


Nach 5:48 ging es dann in die WZ2. Beutel genommen und ab in die Laufschuhe. Den Rest hat die nette Helferin wieder in die Beutel gelegt und schon war ich durch. Jetzt nur noch den Marathon. Nur nicht zu schnell angehen. Also Blick auf den Tacho. Ups, viel zu schnell. Dann endlich ein langsamer Läufer. Dahinter geklemmt und immer noch zu schnell. Dann aber am Kanal endlich die gewünschte Pace von 6:00 – 6:15 eingependelt. An jeder Verpflegungsstation kurz aufgetankt und zur Sicherheit mal auf´s Dixi. Schon doof, wenn man nur Luft ablassen will und nicht weiß ob es bei Luft bleibt. Aber alles gut. Das Spiel wiederholte sich noch so 3 – 4 Mal. Aber vielleicht waren es ja genau diese kleine Stopps, die dazu geführt haben, dass der Rennplan aufging. Jedenfalls fühlte ich mich mit jedem Kilometer besser und fitter. Und bei KM 24 dann vertraute Gesichter - meine Frau und Schwiegermutter. Schön sie zu sehen. Ein kleiner Kuss zur Stärkung und weiter geht’s. Bei KM 27 dann ein Krampf im hinteren Oberschenkel. War es das? Kleiner Stopp, kurz gedehnt und es konnte weitergehen. Schön an den Plan halten…


Bei KM 32 dann meine Eltern, schön am Biertisch direkt an der Laufstrecke. Und da habe ich gemerkt - alles läuft mehr als super. Da geht noch was !! Also Feuer frei - mal sehen was geht.


Die letzten KM vergingen im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug, mit einer Pace von 5:00, teilweise auch schneller, ging es um den Weiher in Büchenbach und zurück nach Roth. Da stand fest die 11:59 ist geknackt. Die 11: 45 kein Problem mehr. KM 36 - noch Körner im Tank, also weiter mit leichten Füßen über den Asphalt. Nur Fliegen ist schöner !! Dann war er da - der Zielkanal. Kurz die Zeit gecheckt: 11:22:34. Wie geil, meinen Wunsch nicht nur erreicht, sondern meine Traumzeit erfüllt.


Kann ein Finish schöner sein? Im Zielkanal noch eine alte Bekannte gegrüßt, da kam auch schon von der gegenüberliegen Seite der Kommentar: Eh, nicht nur die Blondinen. Mein Schwiegervater und meine Eltern. Überglücklich bedankte ich mich bei jedem mit einer Umarmung und dann in die Zielarena. Wahnsinn !! 10.000 Menschen passen hier rein. Gut, es war nicht ausverkauft aber viele leere Plätze waren nicht zusehen. Apropos sehen. Wo ist meine Frau? Am verabredeten Punkt war sie nicht. Also mal die anderen Reihen durchschauen – auch nichts. Vielleicht auf einer anderen Tribüne? Auch nichts. So nun noch mal ganz langsam. Alle Reihen, alle Tribünen durchsucht. Keine Frau. Mh, ihr wird wohl nichts passiert sein? Aber erst einmal rein ins Ziel. Zeit 11:24:11 Traumzeit und ich könnte noch weiterlaufen. Wie geil ist das denn?


Nach der Finisherverpflegung war dann auch meine Frau wieder da. Der Shuttlebus fuhr nicht so wie geplant und dadurch war sie noch auf der Strecke während ich schon im Ziel die Massage und eine Dusche genoss. Dass hat man davon, wenn man einen fast perfekten Renntag hat. Man ist schneller im Ziel als gedacht. So war es dann doch nicht der längste Sporttag meines Lebens, sondern mein persönlicher Gewinn. Danke an alle, die mich in den 8 Monaten der Vorbereitung unterstützt haben, vor allem danke an meine Frau, die mich von allem zu Hause entbunden hat, was nichts mit Sport, Essen oder Schaffen zu tun hatte. Vielen Dank!


Fazit: nächsten Jahr gerne wieder – vielleicht ja auch als Staffel .


 

Sparda Bank Team in Tübingen ohne Fortune


Im dritten, der in 2019 „nur“ vier Bundesligarennen, gelang dem Sparda-Bank Team Hagen erneut nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Im Gegenteil, die mit einigem Ehrgeiz angetretene Auswärtsfahrt in die schöne Universitätsstadt am Neckar endete mit der Übernahme der „Roten Laterne“.
Die vier jungen Hagenerinnen waren am Sonntag in der Teamwertung chancenlos.


In der Besetzung Sara Baumann, Rike Kubillus, Clara Ahrbecker und Tereza Zimovjanova waren sie im Vorfeld guter Dinge die zuletzt knappen Ergebnisse im hinteren Mittelfeld der Einzelplatzierungen zu korrigieren. Geplantwar ein einstelliger Platz in der Tageswertung, um so alle Abstiegssorgen im Keim zu ersticken. Nach der ersten Disziplin konnten sich Trainer und Betreuer noch berechtigte Hoffnungen machen. Tereza Zimovjanova, erstmalig in 2019 für ihr Team im Einsatz und Rike Kubillus schafften den Sprung in das Hauptfeld, Sara Baumann und Clara Ahrbecker stiegen nur wenige Sekunden später aus den Fluten, so dass ein Anschluss realistisch erschien.





Jedoch war nach der ersten von fünf Radrunden klar, dass Sara und Clara den Anschluss nicht schaffen würden. Zwei Athletinnen in der Spitze und das ca. 35köpfige Hauptfeld dominierten die zweite Disziplin so stark, so dass die zweite Verfolgergruppe um Sara und Clara die zunächst nur kleine Lücke nicht mehr schließen konnte. Im Gegenteil, durch die Größe des Hauptfeldes mit allen Siegaspirantinnen, drückte so aufs Tempo, dass der Abstand auf mehr als 1:30min. anwuchs.





Alle Hoffnung lastete somit auf Tereza und Rike die mit der Spitze auf die entscheidende Laufstrecke wechselten. Hier wurde jedoch ziemlich schnell klar, dass beide keinen guten Tag erwischt hatten, sie konnten das Tempo nicht mitgehen und erreichten abgeschlagen als 40. (Tereza) und 43. (Rike) das Ziel auf der Neckarbrücke am Fuße der Tübinger Altstadt. Sara und Clara konnten zwar mit einer starken Laufleistung zeigen, dass die Form stimmt, der große Rückstand nach dem Rad fahren verhinderte allerdings eine gute Platzierung. Sara und Clara erreichten als 44. und 47. das Ziel der 60 gestarteten Bundesliga Athletinnen. Da keine Topplatzierung gelang, bedeutete die Summe der Einzelplatzierungen den letzten Platz in der Tageswertung. Noch ernüchternder ist der Tabellenstand nach drei von vier Rennen, „Letzter“ und somit droht nach dem sportlichen Abstieg der Jungs aus der 2. Liga auch der Abstieg der Damen aus der „Belle Etage“ des Deutschen Triathlonsports.



Am 03.08. in Berlin im Rahmen der Sportfinals (Deutschen Meisterschaften) kann das finale Bundesligarennen sogar live in ARD und ZDF verfolgt werden. Dort besteht für das Sparda-Bank Team noch eine kleine Chance den sportlichen Abstieg zu vermeiden.


Tübingen, 21.07., 3. Bundesligarennen 2019:

Einzelwertung:

40 Zimovjanova, Tereza 1:06:17

43 Kubillus, Rike 1:06:45

44 Baumann, Sara 1:07:29

47 Ahrbecker, Clara-Sophia 1:08:06


Tabelle nach drei v. vier Rennen:

1 EJOT Team TV Buschhütten 60

2 Triathlon Potsdam 53

3 REA Card Triathlon Team TuS Griesheim 49

4 SSF BONN Team artegic 48

5 ProAthletes- KTT 01 45

6 KIWAMI-Team MRRC München 44

7 Triathlon Team DSW Darmstadt 43

8 SG Triathlon one Witten 40

9 Schwalbe Team Krefelder Kanu Klub 38

10 TuS Neukölln Berlin 37

11 SC Bayer 05 Uerdingen 32

12 Sigma Sport Team Viernheim 30

13 Mey Post-SV Tübingen 27

14 Dresdner Spitzen Triathlon Team 23

15 Sparda Bank Team Hagen 21

 

Jugend erfolgreich in Verl, NRW Liga Team im Mittelfeld
Das Almetec Team Hagen ist sportlich abgestiegen!


Das TRI-TEAM HAGEN im Wettkampfeinsatz. Am vergangenen Wochenenden waren die Athleten*innen des TRI-TEAMs in verschiedenen Rennen aktiv und erfolgreich.


Allen voran der Hagener Nachwuchs, Anna Zeiler gewann in 41,17 min. das Rennen der Jugend B ( 400m Schwimmen – 10 km Rad – 2,5 km laufen), Luis Merta verfehlte in 40,19 min. als 4. knapp das Podium im Rennen der SchülerA. Nach seinem Debüt bei der Deutschen Jugendmeisterschaft erreichte Lukas Merta den 4. Platz in 1:02,41 im Rennen der Jugend A.




Das Almetec Team Hagen konnte im fünften und letzten Rennen der 2. Bundesliga Nord wie erwartet nicht mehr den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz realisieren. Sportlich bedeutet dies nach fünf erfolgreichen Saison im Mittelfeld der 2. Bundesliga den Abstieg. Zwar zeigte Carl-Daniel Mittelbach erneut eine überragende Radleistung, auf der flachen Strecke fuhren allerdings ca. 50 Athleten des 85 köpfigen Starterfeldes in eine Führungsgruppe zusammen, so dass der abschließende 5km Lauf über die Platzierung entschied. CD schaffte mit Platz 33 einen soliden Mittelfeldplatz, die drei Nachwuchsstarter Aron Thimm, Max Hackler und Nils Nikolai konnten dem Tempodiktat der Hauptgruppe nicht folgen, so dass sie mit einem 60 Sek. Rückstand wechselten. Im Tagesergebnis reichte es so nur zu Platz 63 (Aron) 71 (Max) und 80 (Nils). Mit einem 15. Teamrang, einem 16. und drei letzten Plätzen platziert sich das Almetec Team Hagen so leider nur als Schlusslicht der Tabelle der 2. Bundesliga 2019 und muss den sportlichen Abstieg 2019 hinnehmen. Ob das TRI-TEAM HAGEN 2020 weiterhin in der 2. Bundesliga starten darf oder tatsächlich in die NRW Liga absteigen muss, entscheidet sich aber erst im Herbst, wenn die Aufstiegskanditaten feststehen und über die Besetzung mit 18 oder 20 Teams entschieden wurde.


Das Hagener Zweitteam festigte mit einem soliden 10. Platz einen vorderen Mittelfeldplatz in der NRW Liga nach drei der fünf Rennen. Max Fischer, Tobias Rehm, Florian Winterstein und Yannik Hillebrand zeigten jeweils ausgeglichene Rennen, Max stach als 14. etwas heraus, erreichte in seinem erst dritten Triathlon fast eine Top 10 Platzierung in höchsten Triathlonliga im Westen.




In den offenen Rennen zeigten Nicole Magnago, Silvia Bedner, Michael Bedner und Frank Melchior , dass sich das TRI-TEAM 2019 umfassend im Wettkampffieber befindet.


Am kommenden Wochenende – 21.07. - gilt es für die Damen des Sparda-Bank Teams im dritten Bundesliga Rennen in Tübingen das Abstiegsgespenst klein zu halten.


Ergebnisse:


Jugend:

4. M Schüler A – Luis Merta, 40:19

1. W Jugend B – Anna Zeiler, 41:17


Sprintdistanz:

9. / 4. M Jugend A – Lukas Merta, 1:02.41

51. / 4. AK 45 – Frank Melchior, 1:10:26

27. / 4. W 45 – Nicole Magnago, 1:20:57

43. / 2. W 60 – Silvia Bedner, 1:25:33


Olympische Distanz:

89. / 8. AK 55 – Michael Bedner, 2:37:34

2. Bundesliga Nord:

17. Almetec Team Hagen

33. Carl-Daniel Mittelbach 54:50

63. Aron Thimm, 56:56

71. Maximilian Hackler, 58:43

80. Nils Nikolai, 1:00:52


Abschlusstabelle 2019:

1 GISArunIT Triathlon-Team Halle

2 ProAthletes- KTT 01 II

3 Friesen/Weltraumjogger - Cavere Team Berlin

4 SSF Bonn II

5 TTS Tri Team Hamburg

6 Hannover 96

7 Triathlon one Witten

8 Dresdner Spitzen Triathlon Team

9 DLC Aachen

10 Team B&H SPORTS SC Itzehoe

11 SC Bayer 05 Uerdingen

12 Tri Team tri Zack Rostock

13 Weicon Tri Finish Münster II

14 Berliner Triathlon Team II

15 Tri Speed Marienfeld 174

16 VfL Wolfsburg

17 Almetec Team Hagen


NRW Liga:

10. Tri Team Hagen II

14. Max Fischer, 57:48

36. Tobias Rehm, 59:23

40. Florian Winterstein, 1:00:12

53. Yannik Hillebrand, 1:02:54


Tabelle nach drei Rennen:

1.Tri Geckos Dortmund

2.W+F Münster II

3.Kölner Triathlon Team 01 III

……

9.TRI-TEAM HAGEN II

….

17.Mach 3 Köln

18.Freie Schwimmer Düsseldorf


 
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